Kunden sind das Kapital -

Mitarbeiter das Eigenkapital

AN Personalleitung, Vertriebsltg. und Gltg. ♦ Die Zukunft gehört den KÖNNERN.

Sind wir im toten Winkel unserer Wahrnehmung angekommen?

Führungskräfte müssen Leitbilder, dürfen keine Reizbilder sein.

Ich startete meinen beruflichen Weg 1971, als junger Ingenieur bei der damaligen AEG in Frankfurt a. Main. Da ich, wie einige weitere Kollegen gerne vorankommen wollte, haben wir frühzeitig mal untersucht, ob und wie das hier möglich sein könnte. Damals stellten wir fest, die mittlere Führungsebene ist im Schnitt 35 bis 40 Jahre alt, also besteht eine „Lehmschicht“, die kaum zu überwinden ist. So kamen wir zu dem Ergebnis hier ist keine Zukunft zu gestalten. Sicher haben dies früher oder später Viele erkannt und so ist wohl der AEG Potential entgangen, durch schlechte Personalpolitik? Die AEG hatte mal 178.000 Mitarbeiter. Sie wurde dann Mitte der 80iger Jahre von Daimler-Benz unter E. Reuter erworben, und dann 1996 unter J.E. Schrempp aufgelöst. Wen hat das Dilemma interessiert? Hier wurde falsches Management durch den Markt bereinigt, wie immer zum Schaden der Mitarbeiter. In der heutigen, kommunikativen Gesellschaft macht man bei Problemen von Kaisers-Tengelmann (ca. 15.000 Mitarbeiter / bis 2016) einen großen Aufstand mit der Rettung. So hat sich die Welt verändert. Vergangenheit schätzen - Gegenwart genießen - Zukunft im Blick?

Führung geht mit/für Menschen. Welche Führungskräfte braucht die neue Geschäftswelt?

  • Wir leben in einem durch Geldwerte und Zeitwerte bestimmbaren Luxus?
  • Wir gehen verschwenderisch mit Ressourcen um? Doch alles ist begrenzt.
  • Wir vergessen zu oft, dass alles Ursache und Wirkung mit Folgen hat?
  • Wirtschaftswachstum einfach erklärt.
  • Wir begreifen Zeit erst, wenn sie uns zwischen den Fingern verrinnt?
  • Wir übernehmen leider wenig Verantwortung für unser Sein und unsere Handlungsfolgen? (Atomkraft, Gesundheitswesen, Bildung, Politik usw.)
  • Das Märchen vom gerechten Staat - Wie er mit Subventionen schmiert.
  • Sind Justizirrtümer wirklich Ausnahmen? (Fälle Arnold, Wörz, Mollath uam.)
  • Nicht nur anklagen – auch ein Reißnagel kann einen Hintern bewegen – also?
  • Ständiges Wachstum ist schädlich und plündert den Lebensraum, sagt der Volkswirtschaftler- Niko Paech.
  • Alles hat Konsequenzen - wo wollen wir hin, und was wollen wir hinterlassen? (S.Wüst)

 

Hier ist in den vergangenen Jahren leider viel versäumt worden. Zu oft ist man davon ausgegangen „läuft doch“, oder? Wie nun insbesondere in der Politik, in der Auto-Industrie und Industrie 4.0 offenbar wird, hat man 10 Jahre eine Hinhalte-Politik gemacht, die Deutschland nun fehlt. Der %-Satz der Produktivitätsinvestitionen ist von 8% auf 3% zurückgegangen. Haben wir mittlerweile Götter in Weiß, in Schwarz und mit Nadelstreifen?

 

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Unsichere Führungskräfte kontrollieren Mitarbeiter/nicht Ziele, halten sie oft klein. Oftmals, um selbst im Rampenlicht zu stehen. Eine gute Führungskraft ermuntert ihr Team, mit Fragen und Problemen zu ihr zu kommen. Die Unternehmenskultur verändern wollen, erfordert auch Mut. Ich habe Aufschwünge, techn. Revolutionen, politische Umschwünge und interessante persönliche Erlebnisse erfahren. Trotzdem muss sich sagen, so etwas wie jetzt hätte ich nicht für möglich gehalten. Die Narzissmusfalle - Anleitung zur Menschen- und Selbstkenntnis.

 

Art. 157 der Bayr. Verfassung
(1) Kapitalbildung ist nicht Selbstzweck, sondern Mittel zur Entfaltung der Volkswirtschaft.
(2) Das Geld- und Kreditwesen dient der Werteschaffung ......

Wir treiben und lassen uns treiben? Eurorettung auf Kosten der Sparer? Sind wir ein wirklich freies Land? / Frage eines Friedensvertrages geklärt? / Art. 146 des GG (Fassung alt/neu) / Ist die derzeitige Wirtschaft für eine gute Zukunft geeignet? (Q: ORF 2) Problem Giralgeld? Finanzwelt: Zinsen,Verschuldung / Geldsystem und Weltfinanzkrise. (Q: B. Senf) / Finanzkrise verstehen.

Die Finanzmacht übertrifft die Realwirtschaft um ein Vielfaches. Schulden und Haftung werden auf die Bürger übertragen. Wie lange geht das gut? Wachstum hat Grenzen und Gefahren. Wirtschaft = Konsum = Kosumenten sind Menschen, oder? Probleme: VWL  vs  BWL. Der ehem. Verf.Ri Prof.P.Kirchhof: "Hätte man das Recht beachtet, gäbe es keine Eurokrise." Probleme schönreden/wegreden ist keine Option. Jede Generation ist Erbnehmer und Erblasser zugleich. Dies ist die Verantwortung. Ist politischen, finanziellen und wirtschaftlichen „Lenkern“ nicht bewusst, dass die Menschen keine Schönredner mit Phrasen wollen? Gefragt ist  Nachhaltigkeit !

Jesus lebte in einer Zeit, in der der Gegensatz zw. Reich und Arm, und der Ausbeutung durch die Römer groß war. Luther lebte in einer Zeit, in der der Gegensatz zw. Arm und Reich, und der Ausbeutung auch durch Kirche und Adel, groß war.

Bietet nicht die aktuelle Weltsituation wieder einmal einen solchen Gegensatz, der zu mehr führen könnte? Sollten wir dies nicht bald und friedlich lösen? Wir machen uns wenig Gedanken um Andere, Zukunft, Ressourcen und Werte?